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FAQ:

Gelbkörperhormon und seine Wirkung?
Jedes Gelbkörperhormon unterbricht das weitere Wachstum der Schleimhaut. Wenn Blutungen durch einen Gelbkörperhormonmangel immer stärker werden, weil der dauernde Östrogeneffekt die Zellen der Gebärmutterschleimhaut zu immer weiterem Wachstum (Proliferation) anregt, dann wirkt Progesteron wie ein Rasenmäher und hält den Rasen dünn, also wird die Periode auf Dauer schwächer.

Utrogest wirkt für etwa 24 Stunden, dann wird schon die nächste Utrogest angewendet, weil sonst der Progesteronspiegel abfallen würde, was wiederum die Schleimhaut zum Bluten bringen kann.

Deswegen wird Utrogest (und jedes andere Gelbkörperhormon) normalerweise zyklisch genommen, d.h. ab Zyklusmitte für 12-14 Tage, und dann abgesetzt, um die jetzt reife Schleimhaut abbluten zu lassen.

Da UTROGEST dem körpereigenen Progesteron entspricht, sehe ich keinen Widerspruch, dieses Präparat so lange zu nehmen, wie es benötigt wird, also bis zum Ende der WJ.


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