FAQ:
Endometrium-Ablation:die sogenannte Endometriumablation=Abtragung der Gebärmutterschleimhaut durch Hitze=Thermokoagulation (auch Thermoablation genannt) wird entweder mit einem Ballonkatheter gemacht, der in die Gebärmutterhöhle (in Narkose) eingeführt wird und dann mit heißer Kochsalzlösung für ca 10 Minuten gefüllt wird, so dass die Schleimhaut *verkocht* wird. Oder aber mittels eines *Rollerballs*. Das ist eine kleine Kugel, die in einer Art Gabel sitzt wie das Vorderrad eines Fahrrades. Diese Kugel wird elektrisch aufgeheizt und dann wird die Schleimhaut abgerollt und verkocht.
Beide Methoden setzen voraus, dass eine Ausschabung sicher bewiesen hat, dass nichts Bösartiges hinter starken Blutungen steckt!
Die Endometriumablation ist sicher in der Lage, eine Großzahl von Gebärmutterentfernungen wegen Dauerblutungen zu vermeiden. Nach wie vor sind unstillbare Dauerblutungen der häufigste Grund, weswegen die Gebärmutter entfernt wird.
Etwa 60 % der Frauen haben nach der Endometriumablation keine Blutungen mehr, die anderen haben deutlich schwächere oder nur ganz minimale Periodenblutungen. Nur wenige Patientinnen haben nach der Endometriumablation keine Änderung des Blutungsverhaltens, was meines Erachtens aber dafür spricht, dass der Eingriff nicht richtig durchgeführt worden ist, oder doch noch andere Ursachen für die Blutungen bestanden.
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