FAQ:
Hormone und BrustkrebsIch bleibe dabei, dass die "Geschichte mit dem Brustkrebs" nach wie vor sehr kontrovers ist: letzte Analysen der gleichen Studie, die vor Jahren die HET in die Kritik gebracht hat zeigen heute angeblich, dass unter einer HET die Brustkrebshäufigkeit sogar zurückgeht. Dann wurde früher gesagt, dass der Gelbkörperhormonzusatz die Therapie sicherer machen würde, heute soll das nicht mehr zu stimmen. Untersucht man aber die Studien genauer, dann scheint nur das MPA=Medroxyprogesteron einen negativen Effekt auf Brustkrebs auszuüben.
Gesichert ist, dass ein Gelbkörperhormonzusatz vor Gebärmutterkrebs schützt und allgemein, dass eine HET das Dickdarmkrebs-Risiko deutlich reduziert.
Vergessen wird bei der HET oft ein wichtiger Punkt: der sichere Schutz vor Osteoporose! Und nach wie vor sterben in Deutschland mehr Frauen an den Folgen eines osteoporosebedingten Oberschenkelhalsbruchs als an allen Krebserkrankungen zusammen.
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